Kostenlose Beratung durch unsere Heizungs- und Sanitär-Experten
04621 30 60 89 90
Montag - Freitag: 8 bis 17 Uhr
Heizkörper → Jetzt günstig kaufen | UNIDOMO

Heizkörper

Filter

Heizkörper bringen die Wärme in den Raum

Wenn es draußen kalt, nass und ungemütlich ist, gibt es nichts schöneres, als sich in wohlig warmen Räumen aufzuhalten und die Wärme zu genießen. Damit Sie die gemütliche Wärme in Ihre Wohnräume bekommen, benötigen Sie Heizkörper oder eine Fußbodenheizung. Was viele Personen nicht wissen ist, dass Heizkörper sehr vielfältig sind und die Auswahl eines Heizkörpers entscheidend für das Raumklima ist. In dem nachfolgenden Text erfahren Sie mehr über die Funktionsweise von Heizkörpern, welche Heizkörper-Typen es gibt und wie Sie den passenden Heizkörper für Ihren Wohnraum auswählen.

Navigation

Wie funktioniert ein Heizkörper?

Der Heizkörper ist ein wichtiges Element des Heizsystems, da dieser die erzeugte Wärme der Heizungsanlage an die Räume abgibt. In der Heizungsanlage, zum Beispiel in einer Gas- oder Ölheizung, wird Wasser erhitzt, welches über den Vorlauf in die Heizkörper gelangt. Durch das heiße Wasser werden die Heizkörper warm. Der Rücklauf in einem Heizkörper ist dafür zuständig, dass abgekühlte Wasser zurück in die Heizungsanlage zu transportieren. Abgegeben wird die Wärme aus den Heizkörpern über Konvektion und Strahlung. Bei der Konvektion steigt warme Luft im Heizkörper auf und kalte Luft senkt sich ab. So gelangt die warme Luft aus dem Heizkörper. Durch die Zirkulation der Luft im Heizkörper entsteht auch in Raum eine Luftzirkulation. Bei der Strahlungswärme hingegen werden Strahlen im Infrarotbereich erzeugt, die nur feste Gegenstände, wie Wände oder Möbel erwärmen.

Heizkörper-Typen und -Arten

Wahrscheinlich haben Sie ein bestimmtes Bild vor Augen, wenn Sie an den Begriff Heizkörper denken. Jedoch sind Heizkörper durchaus unterschiedlich und bringen Vor- und Nachteile mit sich, die vor dem Kauf berücksichtigt werden sollten. Grundsätzlich werden Heizkörper in Konvektoren, Gliederheizkörper, Röhrenheizkörper und Plattenheizkörper unterteilt. Auch die Fußbodenheizung zählt zu den Heizkörpern.

 

Zudem werden die Ventil- und Kompaktheizkörper in verschiedene Heizkörpertypen unterteilt. Aus der Anzahl der Konvektionsbleche und Platten, die in einem Heizkörper verbaut sind, ergibt sich die Typbezeichnung des Heizkörpers. Die erste Ziffer der Typbezeichnung steht für die Anzahl der Platten und die zweite Zahl für die Anzahl der Konvektionsbleche. Somit sind in einen Heizkörper des Typs 22 zwei Platten und zwei Konvektionsbleche verbaut.

Heizkörper-Typen
Ein Überblick über die verschiedenen Heizkörpertypen, die Sie bei uns im Onlineshop kaufen können. ©Buderus
 

Ventil- und Kompaktheizkörper

Die Ventil- und Kompaktheizkörper werden heutzutage häufig verwendet und zählen zu den beliebtesten Heizkörpern. Gründe für die Beliebtheit der Kompakt- und Ventilheizkörper sind die platzsparende Bauweise, hohe Effizienz und gute Wärmeleistung. Zudem sind Kompaktheizkörper, aber auch Ventilheizkörper, in verschiedenen Ausführungen erhältlich und somit flexibel einsetzbar. Bezeichnet werden Ventil- und Kompaktheizkörper auch als Plattenheizkörper, da diese aus mehreren Platten und Konvektionsblechen bestehen.

Badheizkörper

Der Badheizkörper wird auch als Handtuchheizkörper bezeichnet und gehört zu den Röhrenheizkörpern. Besonders beliebt ist der Badheizkörper in Räumen indem ein hoher Hygienestandart herrscht, da dieser einfach gereinigt werden kann. Zudem haben Badheizkörper eine hohe Lebensdauer, leiten die Wärme sehr gut und sind in verschiedenen Designs erhältlich.

Fußbodenheizung

Fußbodenheizungen werden in der Dämmschicht oder oberhalb des Estrichs im Fußboden verbaut. Ein Vorteil der Fußbodenheizung ist, dass diese im Raum nicht zu sehen ist. Zudem kann eine Fußbodenheizung dank niedriger Vorlauftemperaturen einfach mit einer Solaranlage kombiniert werden.

Heizkörper berechnen

Den passenden Heizkörper für Ihren Wohnraum finden Sie, indem Sie die Heizlast des Raumes berechnen. Die Heizlast ist die Wärme, die einem Raum hinzugefügt werden muss, damit der Raum die gewünschte Temperatur erhält. In der Regel sind dies 20° C. Ermittelt wird die Heizlast auf Grundlage von DIN EN 12831. Bei der Berechnung der Heizlast müssen bauliche Eigenschaften, wie zum Beispiel die Größe des Raumes, Isolation des Hauses und die Lage der Außenwände berücksichtigt werden. Zudem spielen die Wärmeverluste durch Lüften eine Rolle. Dargestellt wird die Heizlast in Watt pro Quadratmeter (W/m²) und kann zwischen Neu- und Altbauten stark variieren. Die folgenden Werte ist grobe Richtwerte für die Berechnung der Heizlast:

  • Niedrigenergiehaus: ca. 30 W/m²
  • Neubau: ca. 100 W/m²
  • Altbau: ca. 150 W/m²

Bei Badezimmern ist ein Aufschlag von 10% zu berechnen, da Bäder eine Raumtemperatur von 24° C haben sollten. Wenn Sie einen Raum mit einer Dachschräge haben, müssen Sie hingegen 20% von der Heizlast abziehen. Da die Berechnung der Heizlast von vielen Faktoren abhängig ist und möglichst genau erfolgen sollte, damit Sie nicht unnötig Geld ausgeben, ist zu empfehlen, die Heizlast von einem Experten berechnen zu lassen. Gerne können Sie unsere Experten zu Fragen rund um die Heizung anrufen. Sobald Sie die richtige Heizlast errechnet haben, können Sie den passenden Heizkörper für Ihren Wohnraum auswählen. Die Wärmeleistung eines Heizkörpers wird in Kilowatt pro Stunde (kW/h) angegeben. Von der Größe eines Heizkörpers ist die Leistung nur bedingt abhängig. Vielmehr sollte auf die Bauart des Heizkörpers geachtet werden. In größeren Räumen bietet es sich in manchen Fällen an, zwei Heizkörper einzusetzen, um die Wärme optimal im Wohnraum zu verteilen.

Heizkörper montieren

Ihren neu erworbenen Heizkörper können Sie grundsätzlich selbst montieren, jedoch sollten Sie über ausreichend Fachwissen verfügen, um Fehler zu vermeiden. Im folgenden Abschnitt finden Sie eine kurze Anleitung zur Montage von Heizkörpern:

  1. Bevor Sie mit der Montage der Heizkörper beginnen, stellen Sie die Heizungsanlage ab und trennen Sie diese vom Stromkreis. Falls Sie einen alten Heizkörper demontieren müssen, sollten Sie vorher das Wasser aus dem alten Heizkörper ablassen.
  2.  
  3. Bringen Sie die Heizkörperkonsolen an. Die Befestigungskonsolen sollten zum Boden mindestens einen Abstand von 15 cm haben und zur Fensterbank einen Abstand von 10 cm. Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Heizkörperkonsolen waagerecht anbringen.
  4.  
  5. Nun können Sie den Heizkörper in die Befestigungskonsole stellen und mit den vorhandenen Halterungen befestigen.
  6.  
  7. Als nächstes müssen Sie den Vor- und Rücklauf montieren. Wo sich der Vor- und Rücklauf befindet, ist von der Art des Heizkörpers abhängig. Kompaktheizkörper besitzen zwei Vorlauf- und Rücklaufanschlüsse. Einen Vor- und Rücklaufanschluss an der rechten Seite und einen an der linken Seite. Welche Seite Sie für die Anschlüsse wählen, können Sie entscheiden. Jedoch müssen Sie unbedingt darauf achten, bei welchem Anschluss es sich um den Vorlauf und bei welchem es sich um den Rücklauf handelt. Bei einem Ventilheizkörper befinden sich die Anschlüsse an der Unterseite des Heizkörpers. Dichten Sie den Vor- und Rücklauf nach der Montage gut ab.
  8.  
  9. Wenn Sie sich für einen Kompaktheizkörper entschieden haben müssen Sie nun das Thermostatventil anbringen. Dichten Sie das Thermostatventil zusätzlich mit Hanf ab. An der gegenüberliegenden Seite des Thermostatventils befestigen Sie an der Anschluss-Öffnung einen Luftstopfen. Die restlichen Anschlussöffnungen werden mit Blindstopfen verschlossen.
  10.  
  11. Nun können Sie Ihre Heizungsanlage wieder in den Betrieb nehmen. Achten Sie drauf, dass das Entlüftungsventil geschlossen und die Heizungsanlage ausreichend mit Wasser befüllt ist. Überprüfen Sie den Heizkörper nach der Montage. Möglicherweise müssen Sie Nachbesserungen vornehmen oder den Heizkörper entlüften.

Warum werden Heizkörper unter der Fensterbank montiert?

Heizkörper werden häufig unter dem Fenster montiert, da an dieser Stelle die Luftzirkulation am besten ist. Die warme Luft steigt aus dem Heizkörper auf und strömt nach oben. Aus den kleinen Spalten am Fenster strömt hingegen kalte Zugluft. Dadurch zirkuliert die Luft im Raum und die Wärme wird optimal verteilt. Zudem wird bei der Platzierung der Heizkörper unter dem Fenster die Kältestrahlung der Fenster minimiert.