Warmwasserspeicher

Warmwasserspeicher - immer warmes Wassser

In der heutigen Zeit ist es kein Luxus über ausreichendes Warmwasser zu verfügen und Dusch- und Badefreuden zu genießen. Ein Warmwasserspeicher ist im Gegensatz zu einem Durchlauferhitzer ein Gerät, dass das warme Wasser auf Vorrat produziert und es deshalb immer zur Verfügung steht. Um die richtige Kaufentscheidung zu treffen, ist es wichtig, sich über den Warmwasserbedarf Gedanken zu machen. Benötigt man das warme Wasser nur für ein Spülbecken oder ein Gäste WC reicht ein Kleinspeicher von 5 bis 15 Litern. Gibt es in dem Haushalt eine Dusche aber keine Badewanne, rechnet man mit 25 Liter pro Person. D. h. ein vier Personenhaushalt kommt mit einem 100 Liter Speicher aus. Wird allerdings gern in der Badewanne geplanscht, erhöht sich dieser Wert auf vierzig bis fünfzig Liter pro Person. Bei dem Beispiel mit einem vier Personenhaushalt benötigt man einen Speicher zwischen 160 und 200 Liter.

Funktionsweise der Warmwasserspeicher

Für die Erwärmung des Wassers ist dann Ihr Heizungssystem oder auch Solaranlage verantwortlich. Dies geschieht, indem die Energie der Heizung an den Wärmetauscher im Warmwasserspeicher übergeben wird und dieser dann durch Erhitzung das Brauchwasser erwärmt. So steht Ihnen umgehend eine große Menge an warmen Wasser zur Verfügung sobald Sie es benötigen.

Welches Volumen sollte mein neuer Warmwasserspeicher mindestens haben?

Die Größe des Warmwasserspeichers - also das Volumen - richtet sich nach der Personenanzahl in Ihrem Haushalt. Das Speichervolumen muss gut auf Ihre Heizungsanlage abgestimmt sein, um unnötige Wärmeverluste zu vermeiden. Sie sollten pro Person mit 30 - 50 Liter Speichervolumen kalkulieren. Dabei kommt es natürlich auch auf die Gewohnheiten in Ihrem Haushalt an. Wenn bei Ihnen nur die Dusche genutzt wird dann reichen ca. 25 – 30 Liter pro Person. Sollte aber regelmäßig gebadet werden, dann steigt der Bedarf an Warmwasser auf 45 – 50 Liter.

Direkt oder indirekt beheizter Warmwasserspeicher?

Indirekt beheizte Warmwasserspeicher werden separat aufgestellt und sind mit einem oder zwei Wärmetauschern ausgestattet. Die Erwärmung des Wassers erfolgt durch Ihre Heizungs- oder Solaranlage, die an den Warmwasserspeicher bzw. Wärmetauscher angeschlossen sind. Es gibt sie in verschiedenen Größen und sie sollten ganz in der Nähe der Heizung aufgestellt werden, um größere Wärmeverluste durch längere Leitungen zu vermeiden. Wenn es um Ein- oder Zweifamilienhäuser geht, sind sie mit Sicherheit die vorrangige Wahl.

Die direkt beheizten Warmwasserspeicher verfügen hingegen über einen eigenen Wärmeerzeuger. Diese Warmwasserspeicher arbeiten mit einer Gasflamme oder einer elektrischen Heizwendel, um das Wasser auf Temperatur zu bringen. Das heißt sie können unabhängig von der Heizungsanlage eingesetzt werden und sind somit auch nicht auf sie angewiesen.

Monovalent/Bivalent bei dem Warmwasserspeicher

Wenn Sie in Zukunft Ressourcen wie auch Geld sparen möchten, sollten Sie sich für einen Wärmetauscher entscheiden. Sie werden diese Anschaffung nicht bereuen. Die Kosten werden plötzlich sinken und Sie fühlen sich im Winter wie auch im Sommer wohl. Der Wohnraum wird nie zu warm oder zu kalt sein, außerdem ist die Luft erfrischend und ideal für Allergiker.

Wir verkaufen nur hochwertige Produkte von namhaften Herstellern. Diese wurden durch unsere Mitarbeiter sorgfältig ausgewählt und nur die besten Systeme schaffen es in unsere Endauswahl. Dadurch können Sie sicher sein, dass Sie nur die besten Wärmetauscher bei uns kaufen. Dafür stehen wir mit unserem Namen. Natürlich erhalten Sie eine Garantie und Gewährleistung auf die Wärmetauscher, sodass Sie sicher in eine energiesparende Zukunft starten können.

Gerne beraten wir Sie auf diesem Gebiet und beantworten offene Fragen – rufen Sie uns einfach an und ein Fachmann wird sich um Ihre Fragen kümmern.

Welche Warmwasserspeicher gibt es?

Warmwasserspeicher Standard

Der standardmäßige Warmwasserspeicher wird indirekt beheizt und ist mit einem Wärmetauscher ausgestattet. Im Speicher wird das Wasser durch den Wärmetauscher erhitzt, der wiederum durch den angeschlossenen Wärmeerzeuger mit Energie versorgt wird. Direkt beheizte Warmwasserspeicher besitzen einen eingebauten Gasbrenner oder eine elektrische Heizwendel, um das Wasser auf Temperatur zu bringen. Sie arbeiten unabhängig von Ihrer Heizungsanlage.

Solarspeicher

Ein Solarspeicher hat im Gegensatz zum normalen Warmwasserspeicher nicht nur einen, sondern zwei Wärmetauscher. Die angeschlossene Solaranlage füttert den unteren Wärmetauscher mit Energie, um das Wasser im Speicher zu erhitzen. Sollte die Sonnenenergie nicht ausreichen, dann schaltet sich der obere Wärmetauscher dazu. Der ist mit dem Wärmeerzeuger wie zum Beispiel einer Gas-Brennwert-Therme verbunden.

Pufferspeicher

Effizienteres heizen mit einem Pufferspeicher oder auch Wärmespeicher genannt. Die gut isolierten Pufferspeicher nehmen auch überschüssige Wärme auf. Sie gleichen Temperaturschwankungen aus und geben die Wärme bedarfsgerecht wieder ab. Im Vergleich zum normalen Warmwasserspeicher wird die Wärme in Pufferspeichern wesentlich länger gespeichert. So wird ein ständiges Ein- und Ausschalten beim kleinsten Wärmebedarf Ihrer Heizungsanlage verhindert. Das macht sie effizienter und Sie sparen dadurch bares Geld.

Kombispeicher

Warmes Trink- und Heizungswasser aus einem großen Speicher, der mit mehreren Wärmeerzeugern kombiniert werden kann. Der Kombispeicher ist natürlich um einiges platzsparender als zwei separat aufgestellte Speicher. Es gibt zwei verschiedene Varianten von Kombispeichern. Die eine ist das Tank-in-Tank System. Bei dieser Variante ist im oberen Bereich ein kleiner Trinkwassertank. Drumherum befindet sich der große Tank für das Heizungswasser. Die Wärmeerzeuger erhitzen das Wasser im großen Tank und durch das heiße Wasser wird der Trinkwassertank gleich mit erwärmt. Variante Nummer zwei ist das Durchflusssystem. Hier fließt das Trinkwasser (auf Abruf) in Rohren durch das Heizungswasser und wird somit erst bei Bedarf erhitzt.

Schichtladespeicher

Das besondere an Schichtladespeichern ist die Bauweise. Diese ermöglicht es dem Speicher das Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen in verschiedenen Höhen zu lagern. Grund dafür ist die Dichte des Wassers. Kaltes Wasser hat eine höhere Dichte als heißes Wasser. Das heißt, ganz oben im Speicher befindet sich heißes und ganz unten kaltes Wasser. Durch die Schichtung wird eine Mitteltemperatur verhindert und Sie kommen so sehr schnell an heißes Wasser. Die gesteigerte Effizienz dieses Systems wirkt sich nicht nur positiv auf die Wärmeerzeugung, sondern auch auf Ihre Geldbörse aus.

Elektrischer Warmwasserspeicher

Elektrische Warmwasserspeicher erhitzen das Wasser mit Strom. In den meisten Fällen befindet sich eine Heizspirale am Boden des Speichers, man spricht daher auch von einem direkt beheizten Speicher. Bei einem offenen Elektrospeicher entsteht im Gerät selbst kein Druck. Wird Wasser entnommen, fließt von unten kaltes Wasser nach und das warme Wasser steigt nach oben. Ein geschlossener Elektrospeicher steht unter Druck. Es fließt ständig Wasser nach. Der Vorteil dieses Systems ist, es können mehrere Abgabestellen problemlos versorgt werden.

Warmwasserspeicher mit Gas

Verfügt die Wohnung oder das Haus bereits über eine Gasheizung, ist die Warmwasseraufbereitung mit Hilfe eines Warmwasserspeichers technisch einfach zu lösen und noch dazu, wenn es sinnvoll gemacht wird, energiesparend, da Gas deutlich kostengünstiger wie Strom ist.

Warmwasserspeicher bei Fernwärme

Wird die Wohnung oder das Haus mit Fernwärme beheizt, spricht nichts dagegen, auch die Warmwasserbereitung mit Fernwärme durchzuführen. Erfüllen bereits vorhandene Warmwasserspeicher die notwendigen technischen Anforderungen, können sie problemlos angeschlossen und verwendet werden.

Den neuen Warmwasserspeicher ordnungsgemäß anschließen

Die Grundvoraussetzung, um den neuen Warmwasserspeicher anschließen zu können, sind die passenden Anschlüsse für Wasser und Gas bzw. Strom. Um einen Warmwasserspeicher ohne die Hilfe eines gelernten Fachmannes anzuschließen, sollten Sie, wie auch bei der Installation eines Festbrennstoffkessel, selbst über Erfahrung in dem Bereich verfügen. Um Risiken zu vermeiden, gehen Sie der Aufgaben bitte nur nach, wenn Sie absolut sicher sind.

Nachdem Sie den Warmwasserspeicher an entsprechender Stelle aufgestellt und gegebenenfalls montiert haben beginnen Sie mit dem anschließen.

Als Erstes verbinden Sie das Auslaufventil mit der Wasserleitung. Achten Sie auf möglichst kurze Leitungswege, um Energieverluste bei der Warmwasserbereitung zu minimieren. Die Bereitstellung von warmen Wasser kann nur effizient erfolgen, wenn Sie den Speicher an fachgerecht verlegte Warmwasserleitungen anschließen.

Bei längeren Leitungswegen ist zudem eine Zirkulationspumpe notwendig. Zum Schluss wird der Speicher an die Energiequelle angeschlossen.

Im Zweifel sollte diese Arbeit von einem Fachmann übernommen werden. So gehen Sie Risiken aus dem Weg und können sicher sein, das der Speicher einwandfrei und effizient arbeitet.

Dieser Artikel wurde von Mau am 19.12.2016 veröffentlicht und wurde das letzte Mal am 14.06.2017 überarbeitet.

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