Gastherme

Funktion einer Gastherme

Die Wärmeerzeugung mit einer Gastherme erfolgt über den verbauten Brenner. Das Gas strömt mit einem leichten Überdruck Richtung Brenner. Ein sogenannter Piezozünder entzündet das Gas und die bei der Verbrennung entstehende Wärme wird dann über einen Wärmetauscher an das Heizungswasser abgegeben.

Über eine Umwälzpumpe gelangt das erhitzte Heizungswasser in die Heizkörper die dann die Wärme an die entsprechenden Räume abgeben. Das abgekühlte Wasser fließt wieder zurück zur Gastherme wo es erneut erhitzt wird.

Benötigte Leistung einer Gastherme

Um die benötigte Leistung der neuen Gastherme zu ermittlen muss grundsätzlich zwischen einem nicht sonderlich gut isoliertem Altbau und einem Neubau unterschieden werden.

Bei einem Altbau sollte die Gastherme auf 100 Watt Heizleistung pro m²-Wohnfläche kommen.

Rechenbeispiel:

Benötigte Heizleistung (Altbau): 100 Watt pro m²
Größe Einfamilienhaus: 150 m²

100 Watt x 150 m² = 15.000 Watt = 15 kW

Für ein 150 m² großes Altbau-Einfamilienhaus wird eine Gastherme mit 15 kW benötigt.

Bei einem Neubau wird etwa die Hälfte dieser Heizleistung benötigt.

Vorteile einer Gastherme

  • Platzsparend dank kompakter Bauform
  • Einfache Installation und Wartung
  • Hoher Wirkungsgrad und hohe Energieausbeute
  • Bietet viele Kombinationsmöglichkeiten

Gastherme oder Kombitherme?

Vor dem Kauf einer neuen Gastherme müssen Sie sich entscheiden, auf welchem Wege Sie die Warmwasserversorgung sicherstellen möchten. Die Standard Gastherme ist dafür auf einen Warmwasserspeicher oder einem Durchlauferhitzer angewiesen. Bei einer Kombitherme ist die Warmwasserversorgung bereits im Gerät integriert.

Über das Durchflussprinzip wird dann genau so viel Wasser erhitzt wie Sie benötigen bzw. angefordert haben. Die Kombitherme ist dank einer kompakten Bauweise und den nicht benötigtem Speicher sicher die platzsparendere Variante, benötigt allerdings auch eine etwas längere Anlaufzeit bis das Wasser erhitzt ist.

Die Variante Gastherme plus Speicher hat den Vorteil, dass sich immer heißes Wasser auf Vorrat befindet und nicht noch erhitzt werden muss. Beide Varianten haben durchaus ihre Vorteile. Falls Sie sich nicht sicher sind welche Heizung für Sie in Frage kommt, dann rufen Sie uns an und lassen sich von unseren Fachleuten beraten.

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