Persönliche Beratung von Fachleuten:  04621 30 60 89 90

Warmwasserspeicher

Warmwasserspeicher - auch auf die Größe kommt es an

Ein elementarer Bestandteil in Ihrem Zuhause ist mit Sicherheit die Heizungsanlage und das zugehörige Abgassystem. In den meisten Fällen gehört zu der Heizung auch ein Warmwasserspeicher bzw.ein Trinkwasserspeicher. Dieser Warmwasserspeicher stellt ein bestimmtes Volumen (je nach Größe des Speichers) an Warmwasser über einen längeren Zeitraum bei einer konstanten Temperatur für Sie bereit.

Warmwasserspeicher - immer warmes Wasser

Im Gegensatz zu einem Durchlauferhitzer, der nur warmes Wasser produziert, wenn Sie es anfordern, steht bei einem Warmwasserspeicher das warme Wasser bereits auf Vorrat für Sie parat. Um die richtige Kaufentscheidung zu treffen, ist es wichtig, sich über den Warmwasserbedarf Gedanken zu machen. Wird das warme Wasser nur für ein Spülbecken oder das Gäste-WC benötigt, reicht ein Kleinspeicher von 5 bis 15 Litern. Wenn Sie allerdings auf der Suche nach Möglichkeiten für das Ein- oder Mehrfamilienhaus sind, dann kommen Warmwasserspeicher wie dieser Comfort Trinkwasserspeicher infrage. Welches Volumen der Speicher letztendlich benötigt, hängt von der Personenanzahl Ihres Haushalts und Ihren Gewohnheiten ab.

Funktionsweise der Warmwasserspeicher

Das Wasser in Ihrem Warmwasserspeicher wird über Ihre Heizungsanlage oder die Solaranlage erhitzt. Im inneren Ihres Speichers befindet sich ein Wärmetauscher durch den das heiße Heizungswasser strömt. Der Wärmetauscher gibt die Wärme ab, erhitzt so das Wasser und es steht für Sie auf Abruf bereit.

Welches Volumen sollte mein neuer Warmwasserspeicher mindestens haben?

Die Größe des Warmwasserspeichers - also das Volumen - richtet sich nach der Personenanzahl in Ihrem Haushalt. Außerdem muss das Speichervolumen gut auf Ihre Heizungsanlage abgestimmt sein, um unnötige Wärmeverluste zu vermeiden. Je nach Gewohnheiten von Ihnen und Ihrer Familien sollten Sie mit 30 - 50 Liter Speichervolumen rechnen. Wenn bei Ihnen nur die Dusche genutzt wird, reichen ca. 25 – 30 Liter pro Person. Sollte allerdings regelmäßig gebadet werden, steigt der Bedarf auf 45 – 50 Liter. Planen Sie immer mit einem Mindestvolumen von 100 Litern. Bestenfalls berechnen Sie für das Speichervolumen das 1,5 bis 2-fache des Tagesbedarfs pro Person, so sind Sie auf der sicheren Seite.

Gewohnheiten Ihrer Familie Verbrauch
Regelmäßiges Duschen: 25 bis 30 Liter pro Person
Regelmäßiges Baden: 45 bis 50 Liter pro Person

Direkt oder indirekt beheizter Warmwasserspeicher?

Der Unterschied zwischen indirekt und direkt beheizten Warmwasserspeichern ist folgender. Bei indirekt beheizten Warmwasserspeichern erfolgt die Erwärmung des Wassers über Ihre Heizungs- oder Solaranlage und sind sicherlich die häufiger anzutreffendere Variante, wenn es um einen Warmwasserspeicher für das Ein- oder Mehrfamilienhaus geht. Direkt beheizte Warmwasserspeicher besitzen einen eigenen Wärmeerzeuger und werden oftmals auch als Boiler bezeichnet. Diese Boiler erhitzen das Wasser zum Beispiel über eine Gasflamme oder einer elektrischen Heizwendel und sind somit nicht abhängig von Ihrem Heizsystem.

Unterschied zwischen monovalentem und bivalentem Warmwasserspeicher

Ob Sie einen monovalenten oder einen bivalenten Warmwasserspeicher benötigen hängt von Ihrem Heizungssystem ab. Monovalente Speicher verfügen über einen integrierten Wärmetauscher und kommen zum Einsatz, wenn Sie Heizung und Warmwasser über einen zentralen Wärmeerzeuger regeln. Das kann entweder eine Brennwert Gastherme oder Ölheizung, eine Wärmepumpe oder ein Holzheizkessel sein.
Wenn Sie allerdings zwei Wärmeerzeuger eingebunden haben, wie zum Beispiel eine Gasheizung in Kombination mit einer Solaranlage, dann benötigen Sie einen bivalenten Warmwasserspeicher. Dieser ist im unteren Bereich zusätzlich mit einem zweiten Wärmetauscher ausgestattet an den in diesem Fall die Solaranlage angeschlossen wird.

Welche Warmwasserspeicher gibt es?

Warmwasserspeicher Standard

Der standardmäßige Warmwasserspeicher wird indirekt beheizt und ist mit einem Wärmetauscher ausgestattet. Im Speicher wird das Wasser durch den Wärmetauscher erhitzt, der wiederum durch den angeschlossenen Wärmeerzeuger mit Energie versorgt wird. Direkt beheizte Warmwasserspeicher oder auch als Boiler bekannt besitzen einen eingebauten Gasbrenner oder eine elektrische Heizwendel, um das Wasser auf Temperatur zu bringen. Sie arbeiten unabhängig von Ihrer Heizungsanlage.

Solarspeicher

Ein Solarspeicher hat im Gegensatz zum normalen Warmwasserspeicher nicht nur einen, sondern zwei Wärmetauscher. Die angeschlossene Solaranlage füttert den unteren Wärmetauscher mit Energie, um das Wasser im Speicher zu erhitzen. Sollte die Sonnenenergie nicht ausreichen, dann schaltet sich der obere Wärmetauscher dazu. Der ist mit dem Wärmeerzeuger wie zum Beispiel einer Gas-Brennwert-Therme verbunden.

Pufferspeicher

Effizienteres heizen mit einem Pufferspeicher oder auch Wärmespeicher genannt. Die gut isolierten Pufferspeicher nehmen auch überschüssige Wärme auf, gleichen Temperaturschwankungen aus und geben die Wärme bedarfsgerecht wieder ab. Im Vergleich zum normalen Warmwasserspeicher wird die Wärme in Pufferspeichern wesentlich länger gespeichert. So wird ein ständiges Ein- und Ausschalten beim kleinsten Wärmebedarf Ihrer Heizungsanlage verhindert.

Kombispeicher

Warmes Trink- und Heizungswasser aus einem großen Kombipeicher, der mit mehreren Wärmeerzeugern kombiniert werden kann. Es gibt zwei verschiedene Varianten von Kombispeichern. Bei der Tank-in-Tank Variante ist im oberen Bereich ein kleiner Trinkwassertank und drumherum befindet sich der große Tank für das Heizungswasser. Die Wärmeerzeuger erhitzen das Wasser im großen Tank und durch das heiße Wasser wird der Trinkwassertank gleich mit erwärmt. Die zweite Variante sind Kombispeicher die mit dem Durchflusssystem arbeiten. Hier fließt das Trinkwasser (auf Abruf) in Rohren durch das Heizungswasser und wird somit erst bei Bedarf erhitzt.

Schichtladespeicher

Das besondere an Schichtladespeichern ist die Bauweise. Diese ermöglicht es dem Speicher Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen in verschiedenen Höhen zu lagern. Grund dafür ist die Dichte des Wassers. Kaltes Wasser hat eine höhere Dichte als heißes Wasser. Das heißt, ganz oben im Speicher befindet sich heißes und ganz unten kaltes Wasser. Durch die Schichtung wird eine Mitteltemperatur verhindert und Sie kommen so sehr schnell an heißes Wasser. Die gesteigerte Effizienz dieses Systems wirkt sich nicht nur positiv auf die Wärmeerzeugung, sondern auch auf Ihre Geldbörse aus.

Elektrische Warmwasserspeicher

Elektrische Warmwasserspeicher erhitzen das Wasser mit Strom. Am Boden des Speichers befindet sich eine elektrische Heizspirale, über die das Wasser erhitzt wird. Diese direkt beheizten Elektrospeicher werden in offene und geschlossene Geräte unterschieden. In offenen Elektrospeichern entsteht kein Druck. Wird Wasser entnommen, fließt von unten kaltes Wasser nach und das warme Wasser steigt nach oben. Drucklose Speicher dürfen nur mit Niederdruckarmaturen betrieben werden und sind oftmals die erste Wahl, wenn nur eine Zapfstelle versorgt werden soll. Ein geschlossener Elektrospeicher steht unter Druck und es fließt ständig Wasser nach. Der Vorteil dieses Systems ist, es können ohne Probleme mehrere Zapfstellen versorgt werden und Sie können herkömmliche Armaturen verwenden. Elektrospeicher können Sie dort installieren, wo es Ihnen am besten passt, denn Sie arbeiten unabhängig von Ihrer Heizungsanlage.

Gas-Warmwasserspeicher

Gas-Warmwasserspeicher sind ebenfalls direkt beheizte Speicher. Sie erwärmen das Wasser über einen integrierten Gasbrenner und sind damit unabhängig von Ihrer Heizungsanlage.

Warmwasserspeicher bei Fernwärme

Wird die Wohnung oder das Haus mit Fernwärme beheizt, spricht nichts dagegen, auch die Warmwasserbereitung mit Fernwärme durchzuführen. Erfüllen bereits vorhandene Warmwasserspeicher die notwendigen technischen Anforderungen, können sie problemlos angeschlossen und verwendet werden.

Die Kosten der verschiedenen Warmwasserspeicher

Bei der Suche nach einem Warmwasserspeicher taucht natürlich auf die Frage der anfallenden Kosten auf. Wie bei vielen anderen Dingen auch, lässt sich die Frage nach den Kosten nicht pauschal beantworten. Folgende Faktoren spielen für den Preis eine wichtige Rolle.

  • Marke: In unserem Shop bekommen Sie verschiedene Speicher von namhaften Herstellern wie Vaillant, Junkers, Buderus oder Viessmann
  • Art: Suchen Sie einen normalen Trinkwasserspeicher? Einen Solarspeicher, Pufferspeicher oder Kombispeicher?
  • Volumen: Das Speichervolumen richtet sich nach der Personenanzahl in Ihrem Haushalt und deren Gewohnheiten.
  • Betriebsweise: Soll der neue Speicher direkt oder indirekt beheizt werden? Benötigen Sie für Ihr Heizungssystem ein monovalentes oder ein bivalentes Modell?
  • Material: Aus welchem Material ist der Speicher gefertigt? Aus emailliertem Stahl oder aus Edelstahl? Was für eine Dämmung wird verwendet?

Die Kosten für einen neuen Speicher setzen sich unter anderem