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Photovoltaik

Stromerzeugung mit Photovoltaik

Strom erzeugen mit der Energie der Sonne, das ist mit einer Photovoltaikanlage möglich. Photovoltaikanlagen, auch Solaranlagen oder PV-Anlagen genannt, nutzen die Strahlungsenergie der Sonne und wandeln diese in Strom um. Die Vorteile bei der Stromerzeugung über eine Photovoltaikanlage sind, dass Ihnen die Sonne als kostenlose Ressource zur Verfügung steht und kein C02 über die Photovoltaikanlage ausgestoßen wird. Somit handelt es sich hierbei um eine umweltfreundliche Methode der Stromproduktion.

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Bestandteile einer Photovoltaikanlage

Zu den Hauptbestandteilen einer Photovoltaikanlage gehören die Photovoltaikmodule, ein Wechselrichter und das Montagegestell. Zusätzlich kann noch ein Solarspeicher montiert werden, der den Solarstrom bereithält und bei Bedarf abgibt.

Die Photovoltaikmodule sind in zwei verschiedenen Varianten erhältlich: als monokristalline und polykristalline Module. Polykristalline Photovoltaikmodule sind in der Anschaffung preiswerter, weisen jedoch einen geringeren Wirkungsgrad auf. Monokristalline Module haben hingegen einen höheren Wirkungsgrad und sind dadurch preislich höher angesetzt. Bei uns im Onlineshop können Sie beide Ausführungen der Photovoltaikmodule kaufen.

Funktionsweise einer Photovoltaikanlage

Die Stromerzeugung erfolgt über die, in den Photovoltaikmodulen enthaltenden, Solarzellen. Durch die Energie der Sonne werden die Solarzellen, die aus Silizium bestehen, angeregt Elektronen freizusetzen und so Strom zu erzeuegn. Metallkontakte leiten den erzeugten Strom dann aus der Zelle an den Wechselrichter weiter. Der Wechselrichter ist notwendig, da von den Photovoltaikmodulen Gleichstrom erzeugt wird. Zum betreiben der Haushaltsgeräte wird jedoch Wechselstrom benötigt.

Wenn Sie mehr Strom erzeugen, als Sie verbrauchen, kann der überschüssige Strom in einem Solarspeicher für sonnenarme Monate zwischengelagert werden oder Sie speisen den Strom in das öffentliche Stromnetz ein. Für die Einspeisung in das Stromnetz erhalten Sie vom Staat eine Vergütung.

Voraussetzungen für die Montage einer Photovoltaikanlage

Für den privaten Gebrauch werden Photovoltaikanlagen üblicherweise auf dem Dach montiert. Dafür eignet sich jeder Dachuntergrund, sowohl Ziegeldächer als auch Blech- und Schieferdächer. Das Dach sollte, genauso wie bei einer Solarthermie, möglichst nach Süden zeigen und eine Neigung von ca. 30 Grad haben. Auch auf einem Dach, das nicht nach Süden zeigt, kann eine Photovoltaikanlage zum Einsatz kommen, jedoch sind die Erträge dann niedriger. Zusätzlich kann die Neigung der Anlage durch eine Aufständerung korrigiert werden. Wenn Sie unsicher sind, ob eine Photovoltaikanlage für Ihr Haus in Frage kommt, fragen Sie einfach unsere Experten telefonisch um Rat. Weitere Informationen zu unserer Beratung erhalten Sie hier.

Preise einer Photovoltaikanlage

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage sind abhängig von den Photovoltaikmodulen und der Größe der Anlage. Ein Photovoltaiksystem, das für ein durchschnittliches Einfamilienhaus ausreichend ist, kostet im Schnitt zwischen 5.000 und 10.000€. Bevor Sie sich jedoch eine Photovoltaikanlage anschaffen, sollten Sie sich darüber informieren, wie viel Strom Sie im Jahr verbrauchen und wie viel Dachfläche Ihnen zur Verfügung steht. Zusätzlich ist für die Kosten entscheidend, ob Sie den Strom speichern oder in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Für die Speicherung des Stroms benötigen Sie einen Solarspeicher, der ein weiterer Kostenfaktor ist. Falls Sie sich für die Einspeisung in das Stromnetz entscheiden, sollten Sie sich vorab über die eventuell anfallende Steuer informieren.

Da eine Photovoltaikanlage zu den regenerativen Energien zählt, wird diese von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt. Sie erhalten jedoch keine Zuschuss, sondern lediglich zinsgünstige Kredite für eine Photovoltaikanlage.

Photovoltaik: Eigenverbrauch und oder Einspeisung?

Vor wenigen Jahren konnte diese Frage mit einem klaren „Ja“ für die öffentliche Einspeisung beantwortet werden. Die Zeiten, wo es 30 Cent pro Kilowattstunde gab und Ihnen die Photovoltaikanlage eine ordentliche Rendite bescherte, sind vorbei. Heutzutage erhalten Sie für die öffentliche Volleinspeisung weniger als 13 Cent (Kurs sinkend) pro Kilowattstunde. Der Verkauf des erzeugten Stroms lohnt sich nur noch in wenigen Fällen, aber das bedeutet nicht, dass sich eine PV-Anlage im Jahre 2018 nicht mehr rentiert.

Mittlerweile ist es lukrativer, den selbst erzeugten Solarstrom komplett für den Eigenverbrauch zu nutzen. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage sind Sie in der Lage Solarstrom für 10 bis 14 Cent pro Kilowattstunde zu erzeugen. Das ist günstiger, als den Strom von den Netzbetreiben für ca. 26 Cent und mehr zu beziehen. Je teurer der Strom bei Ihrem Anbieter wird, desto mehr lohnt sich eine eigene Photovoltaikanlage. Leider ist eine einhundertprozentige Selbstversorgung kaum möglich, da die Sonne in unseren Breitengraden nicht immer scheint. Allerdings gibt es Möglichkeiten, den Selbstversorgungsanteil, mithilfe eines Solarstromspeichers zu erhöhen. Ein Solarspeicher ist nicht günstig in der Anschaffung, allerdings könnten Sie mit Hilfe von KfW-Fördermitteln die Kosten senken.

Ein Stromspeicher könnte sich für Sie auszahlen, wenn:

  • Sie sich eine neue Photovoltaik-Anlage kaufen
  • Sie den erzeugten Solarstrom für den Eigenverbrauch verwenden wollen
  • Sie sich unabhängig von Energieversorger und Strompreisen machen möchten
  • Sie einen vernünftigen Stromspeicher mit hoher Lebenserwartung wählen