Alles über das Siphon

Die Funktionsweise eines Siphons

Die Funktionsweise eines Siphons ist recht simpel. Durch die gebogene Form bleibt stets Wasser innerhalb des Rohres und verhindert somit das Aufsteigen von Gasen. Wenn neues Wasser von oben in das Rohr fließt, verdrängt und erneuert es gleich das alte. Dadurch sorgt jeder neue schwall frischen Wassers für einen stetig sauberen Austausch und verhindert, dass das Wasser zu müffeln beginnt.

Die verschiedenen Siphon Arten

Die zwei gängisten Arten von Siphons sind:

  • Röhrensiphons
  • Flaschensiphons

Bei den Röhrensiphons ist das Rohr U- oder S-förmig gebogen. Das Wassser steht dann am tiefsten Punkt.

Bei den Flaschensiphons, auch Tassensifon genannt, endet das Rohr in einem mit Wasser gefüllten flaschenartigen Körper.

Flaschensiphons sind eher bei eleganten und moderen Waschbecken zu finden, was durch die geringere Bautiefe begründet ist. Bei Waschtischen hingegen ist das Siphon meist verdeckt vom Unterschrank oder es ist verkleidet.

Das Material des Siphons

Bei dem Material des Siphons kann man meistens zwischen Kunstoff und Metall wählen. Gerade in modernen Badezimmern sind die Siphons oft mit Chrome überzogen oder sind aus Edelstahl. Hier sollte man sich an der jeweiligen Armatur orientieren. Das wirkt edel und verschafft dem Badezimmer das gewisse Etwas.

Wenn das Siphon jedoch hauptsächlich durch die Funktionalität punkten soll, ist die Auswahl des Materials relativ egal. Hier punkten sowohl Kunststoff-Siphons, als auch Metall-Siphons. Gerade in Garagen, Abstellkammern und Waschküchen, wird sich gerne für die Kunststoff-Siphons entschieden, weil sie dort nicht durch die Optik überzeugen sollen und der günstigere Preis des Kunststoff-Siphons ausschlaggebend ist.

Wie man ein Siphon anschließt

Als erstes sollte der Abstand von der Wand bis zum Ablaufventil gemessen werden. Einzelne Leitungen müssen evtl. gekürzt werden. Zum kürzen des Siphons emfpiehlt sich eine Säge. Auch der Durchmesser von Wandanschluss und dem Verstellrohr sollte passen.

Nun werden die einzelne Teile zusammengesteckt. Die einzelnen Teile sind das Siphonrohr, das U-Stück und das Wandrohr. Besonders wichtig sind hierbei die Dichtringe, die zum Abdichten fungieren.

Nun wird das Gesamtstück in die Wandmuffe gesteckt und festgeschraubt. Die andere Seite wird am Abfluss des Waschbeckens oder der Spüle montiert.

An den Dichtungen wird jetzt der Zusammenschluss der einzelnen Teile getestet. Sollte nichts rutschen und das ganze einen stabilen Gesamteindruck machen, ist die Installation abgeschlossen und kann getestet werden. Dazu einfach das Wasser aufdrehen und sich von der Dichtheit des Siphons überzeugen.

Dieser Artikel wurde von Arps am 25.08.2017 veröffentlicht und wurde das letzte Mal am 25.08.2017 überarbeitet.

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