Trinkwasserspeicher

Trinkwasserspeicher

Unser Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel überhaupt. Die Qualität des Trinkwassers wird genauestens geprüft. Es ist deshalb stets von hoher Güte. Wir benötigen es zum Kochen, zum Trinken, zur Pflege des Körpers und zum Reinigen von Wäsche und Gegenständen, die mit unserer Nahrung in Berührung kommen. Deshalb muss garantiert sein, dass das Trinkwasser frei von Keimen und Krankheitserregern ist.

Was ist ein Trinkwasserspeicher?

Es gibt Trinkwasserspeicher, die zur Lagerung und Bevorratung großer Trinkwassermengen dienen, zum Beispiel in Gegenden, in denen die Versorgung aus dem zentralen Trinkwassernetz nicht gewährleistet werden kann und es gibt Trinkwasserspeicher als Warmwasserspeicher. Auf diese soll hier näher eingegangen werden. Diese Warmwasserspeicher, auch Puffer genannt, werden als Teil einer Heizungsanlage im Gebäude angeschlossen. Sie dienen dazu in Haushalten und Einrichtungen stets warmes Trinkwasser zu speichern und zu liefern, dass von den verschiedenen Anschlüssen im Hause genutzt werden kann. Man unterscheidet hier direkt und indirekt beheizte Trinkwasserspeicher. Heutzutage werden dank moderner Heizungsanlagen größtenteils indirekte Trinkwasserspeicher eingesetzt.

Wieviel Volumen braucht ein Trinkwasserspeicher?

Es ist wichtig, dass der Trinkwasserspeicher das richtige Volumen hat, damit das Wasser auch immer in guter Qualität geliefert werden kann und die Anlage auch umweltfreundlich, energiesparend und preiswert betrieben werden kann. Ein richtig dimensionierter Trinkwasserspeicher sollte den Tagesbedarf der Personen im Haushalt ungefähr 1,5 bis 2-fach abdecken.

Man sollte davon ausgehen, dass pro Person im Haushalt ungefähr 30 Liter Warmwasser am Tag benötigt werden. Zusätzlich plant man mindestens 100 Liter ein. Für einen 4-Personen-Haushalt wären dies also ungefähr 340 Liter am Tag!

Es muss immer genug warmes Wasser zur Verfügung stehen. Dabei muss man auch Stoßzeiten beachten, in denen viel warmes Wasser benötigt wird. Zum Beispiel morgens, wenn sich alle für den Weg zur Arbeit fertigmachen.

Zu groß sollte der Speicher aber auch nicht sein. Zum einen steigt dadurch der Energieverbrauch, zum anderen könnten sich durch das Restwasser im Tank Krankheitserreger, wie zum Beispiel Legionellen schneller ausbreiten. Es ist aus hygienischen Aspekten auch sehr wichtig, dass das Wasser regelmäßig auf ca. 60 Grad erhitzt wird. Denn bei dieser Temperatur werden Legionellen abgetötet. In Gemeinschaftseinrichtungen wird aus diesem Grunde die Wassertemperatur immer auf 60 Grad gehalten!

Wie wird der Trinkwasserspeicher angeschlossen?

Zunächst einmal ist es natürlich wichtig, dass die richtigen Anschlüsse im Gebäude vorhanden sind.

Man sollte sich beim Anschluss lieber einen Fachmann zu Rate ziehen, wenn man selbst nicht die notwendigen Sachkenntnisse hat. Beim Anschluss des Gerätes besteht auch die Gefahr eines Stromschlages. Außerdem kann es sein, dass der Trinkwasserspeicher oder die Heizungsanlage Schaden erleiden. Wenn der Anschluss nicht vom Fachmann gelegt wurde und ein Schaden am Gerät oder an der Heizungsanlage entsteht, ist man nicht versichert.

Die Bauweisen sind recht unterschiedlich. Es gibt Trinkwasserspeicher als Überbau- und als Unterbaugerät.

Direkt betriebene Trinkwasserspeicher haben einen eingebauten Wärmeerzeuger. Indirekt betriebene Trinkwasserspeicher werden an die Heizungsanlage angeschlossen. Da bedarf es schon großer Erfahrung!

Der Speicher muss als erstes gemäß der Anleitung an der für ihn vorgesehenen Stelle montiert werden. Im nächsten Schritt schließt man ihn an das Auslaufventil der Wasserleitung an. Man muss beachten, dass die Zu- und Ableitung des Wassers nicht zu weit entfernt sind. Nun schließt man den Speicher mittels beiliegender Röhrchen an. Diese sind meist aus Kupfer. Damit wird der Speicher mit der Armatur verbunden. Die Röhren bitte vor dem montieren vorbiegen, damit sie gut an die Anschlüsse passen. Bitte unbedingt genau ausmessen, da die Röhrchen nicht knicken dürfen. Dadurch würde der Durchfluss des Wassers nicht einwandfrei funktionieren. Nun verbindet man den Trinkwasserspeicher mit der Energiequelle. Bitte auch hier unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen!