Buderus GBH172i.2 Hybrid
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Buderus GBH172i.2 Hybrid: Gas-Brennwert und Wärmepumpe flexibel kombinieren
Die Buderus Logamax plus GBH172i.2 Hybrid ist eine moderne Heizlösung für Gebäude, bei denen Gas-Brennwerttechnik und Wärmepumpe miteinander kombiniert werden sollen. Anders als eine reine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die GBH172i.2 als Hybridgerät ausgelegt. Sie kann je nach Ausbaustufe mit einer Wärmepumpen-Außeneinheit verbunden werden und dadurch Umweltwärme in das Heizsystem einbinden.
Das Besondere an der Serie ist die modulare Erweiterbarkeit. Buderus beschreibt die GBH172i.2 als Lösung, die von Gas-Brennwert über Hybrid bis zur monoenergetischen Wärmepumpen-Inneneinheit genutzt werden kann. Damit bietet sie mehr Flexibilität als ein klassisches Gas-Brennwertgerät und mehr Sicherheit für Modernisierungen, bei denen der komplette Umstieg auf Wärmepumpe nicht sofort erfolgen soll.
- Wärmepumpen-Hybridgerät für moderne Heizungsmodernisierung
- Kombination aus Gas-Brennwerttechnik und Luft-Wasser-Wärmepumpe
- Modular erweiterbar vom Gasbetrieb bis zum Hybridsystem
- Geeignet für Ein- und Zweifamilienhäuser
- Hybridmanager HM200 zur intelligenten Betriebssteuerung im Hybridsystem
- GEG-konforme Systemlösung je nach Auslegung und Anlagenkonzept
- H2-ready für zukünftige Wasserstoffnutzung laut Buderus
Für wen eignet sich die Buderus GBH172i.2 Hybrid?
Die GBH172i.2 Hybrid eignet sich besonders für Hausbesitzer, die eine bestehende Gasheizung modernisieren möchten, aber noch nicht vollständig auf eine reine Wärmepumpe umsteigen wollen. Gerade in Bestandsgebäuden kann ein Hybridsystem sinnvoll sein, wenn vorhandene Heizkörper, höhere Vorlauftemperaturen oder unsichere Sanierungsschritte berücksichtigt werden müssen.
Die Wärmepumpe kann im Hybridbetrieb einen großen Teil der Heizlast übernehmen, während das Gas-Brennwertgerät bei hohem Wärmebedarf, niedrigen Außentemperaturen oder erhöhtem Warmwasserbedarf unterstützt. Dadurch bleibt das System flexibel und kann auf unterschiedliche Betriebsstrategien ausgelegt werden.
Die GBH172i.2 Hybrid ist besonders interessant, wenn Sie Ihre Heizung modernisieren möchten, aber noch keine reine Wärmepumpenlösung planen. Entscheidend sind Heizlast, Vorlauftemperatur, Heizkörper, Warmwasserbedarf, Strompreis, Gaspreis und die gewünschte Betriebsstrategie.
Gas-Brennwertgerät, Hybridlösung oder Wärmepumpen-Inneneinheit
Die Stärke der GBH172i.2 liegt in der modularen Nutzung. In der ersten Ausbaustufe kann das Gerät als Gas-Brennwertgerät arbeiten. Wird später eine passende Wärmepumpen-Außeneinheit ergänzt, entsteht ein Wärmepumpen-Hybridsystem. Je nach Auslegung kann das System perspektivisch stärker in Richtung Wärmepumpe betrieben werden.
Diese Flexibilität ist besonders bei Modernisierungen wertvoll. Nicht jedes Gebäude ist sofort optimal für den alleinigen Wärmepumpenbetrieb vorbereitet. Ein Hybridsystem kann helfen, den Einstieg in erneuerbare Wärme zu erleichtern und gleichzeitig die Versorgungssicherheit einer Gas-Brennwerttechnik zu behalten.
| Betriebsart | Merkmal | Geeignet für |
|---|---|---|
| Gas-Brennwertbetrieb | Heizen mit Gas-Brennwerttechnik | Schnelle Modernisierung mit späterer Erweiterungsoption |
| Hybridbetrieb | Wärmepumpe und Gas-Brennwertgerät arbeiten geregelt zusammen | Bestandsgebäude, Heizkörperanlagen und schrittweise Sanierung |
| Stärkerer Wärmepumpenbetrieb | Wärmepumpe übernimmt möglichst viel der Heizlast | Gebäude mit optimierten Heizflächen und niedrigerer Vorlauftemperatur |
Hybridmanager HM200: intelligente Regelung im Hybridsystem
Im Buderus Hybridsystem übernimmt der Hybridmanager HM200 die zentrale Steuerung. Er bindet die Wärmepumpe in das Buderus Regelsystem Logamatic EMS plus ein und entscheidet je nach gewählter Regelungsstrategie, ob Wärmepumpe, Gas-Brennwertgerät oder beide gemeinsam Wärme bereitstellen.
Dabei kann das System unterschiedlich priorisiert werden. Je nach Einstellung kann zum Beispiel die Wärmepumpe bevorzugt arbeiten, während das Gas-Brennwertgerät nur bei höherem Bedarf freigegeben wird. So lässt sich das System an Energiepreise, Komfortanforderungen und Gebäudezustand anpassen.
Die richtige Regelungsstrategie ist bei Hybridheizungen besonders wichtig. Sie entscheidet darüber, wann die Wärmepumpe läuft, wann Gas unterstützt und wie wirtschaftlich das Gesamtsystem arbeitet.
GBH172i.2 Hybrid in der Modernisierung
Viele Bestandsgebäude sind noch nicht ideal auf eine reine Wärmepumpe vorbereitet. Häufig sind klassische Heizkörper vorhanden, die an kalten Tagen höhere Vorlauftemperaturen benötigen. Genau hier kann ein Hybridsystem eine sinnvolle Übergangslösung sein.
Die Wärmepumpe deckt möglichst viele Betriebsstunden effizient ab. Das Gas-Brennwertgerät unterstützt, wenn die Wärmepumpe allein nicht wirtschaftlich oder leistungsseitig sinnvoll arbeitet. Dadurch können Hausbesitzer erneuerbare Energie einbinden, ohne sofort das gesamte Heizsystem auf reine Wärmepumpentechnik umzustellen.
Welche Wärmepumpen-Außeneinheit passt?
Für den Hybridbetrieb wird die GBH172i.2 mit einer passenden Buderus Wärmepumpen-Außeneinheit kombiniert. Buderus bietet dafür Wärmepumpen-Ergänzungspakete an, bei denen Außeneinheit, Hybridmanager und Hybrid-Hydraulik auf die Kombination mit Gas-Brennwertgeräten abgestimmt sind.
Welche Außeneinheit geeignet ist, hängt vom Gebäude und vom gewünschten Deckungsanteil der Wärmepumpe ab. Kleinere Außeneinheiten können einen Teil der Heizlast übernehmen, während größere Varianten mehr Wärmebedarf abdecken können. Entscheidend sind Heizlast, Bivalenzpunkt, Vorlauftemperatur und die gewünschte Regelungsstrategie.
| Auslegung | Ziel | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|---|
| Kleine Wärmepumpenleistung | Wärmepumpe deckt Grundlast und Übergangszeit ab | Interessant bei Bestandsgebäuden mit höherer Spitzenlast |
| Mittlere Wärmepumpenleistung | Mehr Heizanteil über Wärmepumpe | Guter Kompromiss bei modernisierten Einfamilienhäusern |
| Hoher Wärmepumpenanteil | Gasgerät unterstützt nur noch bei Spitzenlast | Heizflächen und Vorlauftemperatur sollten optimiert sein |
GEG und Hybridheizung: worauf kommt es an?
Buderus bewirbt die GBH172i.2 als GEG-konforme Lösung. Entscheidend ist jedoch immer das konkrete Anlagenkonzept. Bei Wärmepumpen-Hybridsystemen kommt es darauf an, wie groß der Anteil erneuerbarer Wärme ist, welche Regelung eingesetzt wird und wie Wärmepumpe und Gas-Brennwertgerät zusammenarbeiten.
Gerade bei gesetzlichen Anforderungen sollte die Anlage fachgerecht geplant und dokumentiert werden. Für Käufer ist wichtig: Nicht jedes beliebige Gasgerät mit Wärmepumpe erfüllt automatisch alle Anforderungen. Das System muss passend ausgelegt und geregelt werden.
GBH172i.2 Hybrid oder reine Luft-Wasser-Wärmepumpe?
Eine reine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist besonders sinnvoll, wenn das Gebäude bereits gut zur Wärmepumpe passt. Dazu gehören niedrige Vorlauftemperaturen, gute Dämmung und ausreichend große Heizflächen. In solchen Fällen kann eine Buderus WLW176i AR oder WLW186i AR die passendere Lösung sein.
Die GBH172i.2 Hybrid ist dagegen interessant, wenn ein schrittweiser Weg sinnvoller ist. Das gilt besonders für Bestandsgebäude, bei denen eine alte Gasheizung ersetzt werden muss, aber Heizflächen, Dämmung oder Warmwasseranforderungen noch nicht optimal zur reinen Wärmepumpe passen.
| Lösung | Positionierung | Geeignet für |
|---|---|---|
| GBH172i.2 Hybrid | Gas-Brennwertgerät mit Wärmepumpen-Erweiterung | Modernisierung, Bestandsgebäude, schrittweiser Umstieg |
| WLW186i AR | R290-Wärmepumpe mit hohen Vorlauftemperaturen | Bestandsgebäude, Heizkörperanlagen, reine Wärmepumpenlösung |
| WLW176i AR | Kompakte R290-Wärmepumpe für Neubau und niedrige Heizlasten | Neubau, moderne Ein- und Zweifamilienhäuser |
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Bei UNIDOMO erhalten Sie Buderus Logamax plus GBH172i.2 Hybridlösungen für die moderne Heizungsmodernisierung. Die Serie eignet sich besonders für Hausbesitzer, die Gas-Brennwerttechnik weiterhin nutzen und gleichzeitig die Möglichkeit zur Einbindung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe offenhalten möchten.
Unser Team unterstützt Sie dabei, die passende Hybridlösung für Ihr Gebäude zu finden. Entscheidend sind Gebäudezustand, Heizlast, Vorlauftemperatur, Heizkörper, Warmwasserbedarf, Wärmepumpen-Außeneinheit, Hybridmanager, Hydraulik und die gewünschte Betriebsstrategie.
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