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Wasserenthärtungsanlage

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Wasserenthärtungsanlage sorgen für weiches Wasser

Viele Haushalte in Deutschland haben Probleme mit hartem Wasser. Der Härtegrad wird an dem Kalkgehalt gemessen, den das Wasser enthält. Unschöne Flecken auf Ihren Armaturen und Kalkablagerungen in Rohrleitungen und Ihren Haushaltsgeräten sind nur einige der Folgen. Mit einer Wasserenthärtungsanlage bekommen Sie den Kalk in den Griff und Sie profitieren von vielen Vorteilen, die weiches Wasser bietet. Im Folgenden erfahren Sie unter anderem mehr zur Funktionsweise, den Vorteilen und den Kosten einer Wasserenthärtungsanlage.

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Über die Wasserhärte in Deutschland:

Der Härtegrad des Wassers ist abhängig von der Menge der enthaltenden Mineralien Kalzium und Magnesium. Umso größer der Anteil der Mineralien, desto härter das Wasser. In Deutschland ist die Wasserhärte von Region zu Region unterschiedlich und hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. Je nach Beschaffenheit des Untergrunds wird dabei mehr oder weniger Kalk vom Wasser aufgenommen und das Grundwasser erhält seinen Härtegrad. Der Härtegrad wird über die Einheit °dH (deutscher Härtegrad) definiert und ist wie folgt aufgeteilt. Ob Ihr Haushalt von hartem Wasser betroffen ist, erfahren Sie von Ihrem örtlichen Wasserversorger.

  • weich: Wasserhärte geringer als 8,4° dH
  • mittel: Wasserhärte zwischen 8,5° dH bis 14,6° dH
  • hart: Wasserhärte höher als 14,6° dH

Nachteile von hartem Wasser:

Hartes Wasser wird in Form von Kalkablagerungen an Ihren Armaturen in Bad und Küche, sowie an Gläsern und Geschirr sichtbar. Kalkablagerungen machen sich allerdings nicht nur in Form der unschönen Flecken bemerkbar. Im inneren Ihrer Armaturen und Haushaltsgeräte, wie zum Beispiel Waschmaschine, Spülmaschine oder Kaffeemaschine kann es zu Verstopfungen kommen. Die Verkalkungen beschädigen Ihre Geräte und erhöhen den Energieverbrauch. Das führt meistens zu einem Defekt und frühzeitigem Austausch der Geräte.

Vorteile von weichem Wasser:

Der Einsatz einer Wasserenthärtungsanlage bietet mehrere Vorteile von denen Sie profitieren.

  • unschöne Kalkflecken gehören der Vergangenheit an
  • schont und schützt Armaturen, Haushaltsgeräte und Rohrleitungen
  • Kalkablagerungen führen zu Energieverlusten und erhöhtem Verbrauch. Sie sparen also bares Geld.
  • angenehmes Hautgefühl
  • Schäden durch Kalkablagerungen werden verhindert
  • mehr Genuss bei Heißgetränken wie Kaffee und Tee

Funktionsweise:

Die meisten Wasserenthärtungsanlagen funktionieren nach dem Ionenaustauschverfahren. Bei diesem Verfahren wird dem Wasser eine bestimmte Menge Kalzium- und Magnesiumionen (Härtebildner) entnommen und gegen leichtere Natriumionen ausgetauscht. Dies funktioniert über einen mit Spezialharz befülltem Behälter (auch Säule genannt). Das Harz ist mit Natriumionen beladen, an dem die Härtebildner hängen bleiben und gegen die leichteren Natriumionen ausgetauscht werden. Das Austauschverfahren ist allerdings nicht pausenlos möglich, da das Harz nach einer bestimmten Menge gesättigt ist und regenerieren muss. Die Regeneration findet mit Regeneriersalz in Tablettenform statt, die das Harz wieder mit Natriumionen beladen. Im selben Zug werden die unerwünschten Kalzium- und Magnesiumionen an das Abwasser abgegeben. Nach der erfolgreichen Regeneration kann der Kreislauf von vorn beginnen. Der Zeitpunkt für die Regeneration lässt sich von Ihnen bestimmen, sodass diese zum Beispiel in der Nacht stattfinden kann, wo in der Regel kaum Wasser benötigt wird.

Kosten einer Wasserenthärtungsanlage:

Die Kosten einer Wasserenthärtungsanlage lassen sich in Anschaffungskosten, Betriebskosten und Wartungskosten aufteilen. Kosten für die einmalige Anschaffung können je nach Hersteller, Ausstattung und Größe der Anlage sehr variieren. Neben den Stromkosten kommen für den Betrieb auch Kosten für das Regeneriersalz auf Sie zu. Bei diesen Punkten ist die Höhe der Kosten abhängig vom Härtegrad Ihres Wassers, sowie dem allgemeinen Wasserverbrauch. Auch die Wartungskosten lassen sich nicht pauschalisieren. Diese können je nach Hersteller und möglichen Reparaturen ebenfalls unterschiedlich ausfallen.

Worauf gilt es vor dem Kauf einer Wasserenthärtungsanlage zu achten?

Vor dem Kauf einer Wasserenthärtungsanlage sollten Sie auf ein paar Dinge achten, um die optimale Wasserenthärtungsanlage für Ihren Haushalt zu finden. Zum einen sollte die Leistung der Anlage an die Personenanzahl und dem täglichen Wasserverbrauch Ihres Haushalts angepasst sein. Zum anderen sollten Sie darauf achten, dass die Enthärtungsanlage sparsam im Betrieb ist und einen geringen Salzverbrauch hat. Neben dem Kaufpreis sind das die wichtigsten Punkte, die vor dem Kauf zu berücksichtigen sind. Zu empfehlen sind Wasserenthärtungsanlagen von Grünbeck, sowie Weichwasseranlagen von BWT und Judo.

1-Säulen oder 2-Säulen Wasserenthärtungsanlage?

Wasserenthärtungsanlagen gibt es entweder mit einer oder mit zwei Säulen, in denen die Enthärtung stattfindet. Der Unterschied besteht darin, dass eine Enthärtungsanlage mit zwei Säulen ununterbrochen weiches Wasser liefern kann. Eine Säule regeneriert, während die andere Säule enthärtet. Wasserenthärtungsanlagen mit einer Säule können hingegen nicht durchgehend weiches Wasser liefern, da die eine Säule zwischendurch regeneriert wird. Der Zeitpunkt für die Regeneration kann dabei von Ihnen gewählt werden. In den meisten Fällen ist eine Wasserenthärtungsanlage mit einer Säule für den Normalverbraucher vollkommen ausreichend.

Wann und wie oft muss Salz nachgefüllt werden?

Wie oft Sie Salz in Ihrer Wasserenthärtungsanlge nachfüllen müssen, hängt von Ihrem Wasserverbrauch, der Wasserhärte und dem Salzverbrauch Ihrer Anlage ab. Salz nachfüllen sollten Sie, wenn das Wasser im Salzbehälter zu sehen ist. Dabei ist die Füllmenge Ihrer Wasserenthärtungsanlage zu beachten.

Wofür steht die DVGW-Zertifizierung?

Die DVGW-Zertifizierung ist ein Prüfsiegel, das vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) für qualiativ hochwertige Wasserenthärtungsanlagen vergeben wird. Um die DVGW-Zertifizierung zu bekommen, werden die Enthärtungsanlagen auf umfangreich geprüft. Unter anderem müssen folgende Bedingungen müssen erfüllt werden.:

  • hohe Lebensdauer und Zuverlässigkeit
  • geprüfte und anerkannte Qualität sowie Funktionalität
  • sämtliche Richtlinien des Bundesgesundheitsamtes werden von Wasserenthärtungsanlagen mit DVGW-Prüfsiegel eingehalten.
  • Vorschriften nach DIN 1988 werden durch Wasserenthärtungsanlagen mit DVGW-Prüfzeichen erfüllt
  • Installations- und Wartungsfreundlichkeit
  • moderner Regel- und Benutzerkomfort

Eine Wasserenthärtungsanlage mit DVGW-Zertifikat hat viele Vorteile. Eine lange Haltbarkeit, einwandfreie Funktionalität und hohe Hygiene-Ansprüche werden erfüllt. In unserem Shop können Sie verschiedene Enthärtungsanlagen kaufen, die über das DVGW-Prüfzeichen verfügen. Eine Top-Wasserenthärtungsanlage ist die Grünbeck softliQ: SD, die in drei verschiedenen Leistungsgrößen erhältlich ist.